Ich weiß, ich weiß, es ist schon wieder ein Pressetext und mach das auch nicht gerne, aber diese Pressemeldung ist so wunderschön und gibt Anlass zu Freude und HeldInnen-Verehrung, und das ist wichtig für die persönliche geistige Hygiene.
Ich fass es euch kurz zusammen, damit ihr das lange nicht lesen müsst. Ihr solltet nur:
In Norditalien, in der Emiglia Romana, im Bezirk Reggio liegt der Ort Marzabotto an dem die SS und die Wehrmacht ein Massaker an der Zivilbevölkerung verübt haben. Ich war -ihr erinnert euch?- dort auf eine groißartigen Studienreise.
Das wurde jetzt verfilmt und einige Darsteller des Films die SS-Uniformen trugen wurden von AnrainerInnen, die nichts vom Film wussten tatsächlich attackiert und körperlich angegriffen.
Schön, oder? Ob das einem Nazi in Mauthausen oder Guntramsdorf oder Gusen auch passiert?
Film über Nazi-Massaker in Marzabotto bewegt Rom Utl.: Giorgio Dirittis "L'uomo che verra'" dreht sich um Verbrechens des österreichischen SS-Manns Walter Reder Film/Geschichte/Nationalsozialismus/Massaker/Italien/Österreich Der Film "L'uomo che verra'" (Der Mann, der kommen wird) über das Massaker deutscher Truppen in dem Apenninen-Städtchen Marzabotto und den umliegenden Dörfern im Jahr 1944 hat bei der Premiere in Rom die Zuschauer bewegt. Der Film des italienischen Regisseurs Giorgio Diritti dreht sich um das vom österreichischen SS-Mann Walter Reder (1915-1991) angeordnete Blutbad, bei dem insgesamt 955 Menschen - vor allem Frauen, Kinder und alte Leute ums Leben gekommen sind. Das Massaker von Marzabotto gilt als eines der schwersten Kriegsverbrechen gegen die Zivilbevölkerung, die von den deutschen Truppen in Westeuropa im Zweiten Weltkrieg begangen wurden.
Vom 29. September bis 5. Oktober 1944 waren in Marzabotto und in den benachbarten Ortschaften Grizzana und Monzuno 955 unbeteiligte Einwohner von SS- und Wehrmachts-Angehörigen exekutiert worden. Die Zivilisten wurden als Vergeltung für einen Partisanen-Angriff ermordet. Die Urheber des Massakers blieben mit einer Ausnahme bisher unbehelligt. Nur Reder wurde von einem Militärgericht in Bologna 1951 zu lebenslanger Haft verurteilt. Er wurde 1985 freigelassen.
Reder war 1948 von der damaligen britischen Besatzungsmacht in der Steiermark ausgeforscht und an Italien ausgeliefert worden. Für die Freilassung Reders hatten sich unter anderem die österreichische Regierung und die Katholische Kirche eingesetzt, während die Hinterbliebenen der Opfer dagegen protestierten. Als der damalige österreichische Verteidigungsminister Friedhelm Frischenschlager (damals FPÖ) Reder nach seiner Freilassung mit einem Handschlag begrüßte, löste dies eine Welle der Empörung aus. Reder starb 1991 75-jährig in einem Krankenhaus in Wien.
Der im Dialekt der Region um Marzabotto gedrehte Film erzählt mit langsamem Tempo und spartanischen Kulissen von den neun Monaten vor dem Massaker, das mit den Augen eines kleinen Mädchens beobachtet wird. "Dies ist ein Film über den Krieg, der von der Seite der Opfer beobachtet wird, von Menschen, die der Krieg mitgerissen hat", berichtete Regisseur Diritti. Die Bewohner Marzabottos sind noch so tief von der Tragödie beeindruckt, dass einige Personen bei den Dreharbeiten Komparsen angegriffen haben, die als SS-Offiziere gekleidet waren, berichtete der Regisseur. (schluss) mit;dae
Fwd: ***JETZT IM KINO*** Little Alien - ein Film von Nina Kusturica
Written by mazirki
Friday, 16 October 2009
Kann ich sehr empfehlen. Sehr guter Film! Sehr gute P<remuiere (Ja, das ist meine Art euch mitzuteilen, dass ich auf eine Premiere eingeladen wurde-ihr müsst euch auch den ganzen Film mit Abspann bis zum Buchstaben Z anschauen! Gott, bin ich selbstverliebt...)
***JETZT IM KINO*** Liebe FreundInnen und PartnerInnen von little alien, Nach den erfolgreichen Premieren in Wien, Graz und Linz senden wir anbei Informationen zum Kinostart, Diskussionsveranstaltungen, Spezialvorführungen und Schulvorstellungen von little alien. Wir würden uns über eine Weiterempfehlung eurerseits/Ihrerseits sehr freuen. Mit herzlichen Grüßen aus der Mobilefilm!
***KURZINHALT*** Sie sind Teenager, die allein und unter größter Gefahr aus den Krisenregionen der Welt nach Europa flüchten – in der Hoffnung auf eines: ein Leben zu haben. Hier angekommen kämpfen sie für ein normales Leben und gegen ein System, das von ihnen verlangt, ihre Jugend einer ungewissen Zukunft zu opfern.
***PRESSESTIMMEN*** (Auswahl) „Nina Kusturica liefert ein starkes Stück Film, das es auf jeden Fall wert ist gesehen zu werden“, Kurier
„Ein Film tourt durch das Land. Der gelungene Blick in die Welt junger Asylsuchender. Stark bejubelt wurde am Donnerstagabend die Premiere von Nina Kusturicas Dokumentarfilm ‚Little Alien’ im Wiener Gartenbaukino. (...) Kusturica geht mit dem Film auf Tour und will vor allem Schülerinnen und Schüler erreichen. Aus dieser Begegnung könnte sich, gerade mit einem Film, der die Sprache der Popkultur beherrscht, ein neues Verständnis für ein politisch plakativ abgehandeltes Thema ergeben.“ ORF.at
„Der österreichischen Regisseurin Nina Kusturica ist mit ‚Little Alien’ ein schnörkelloser, in höchstem Maß intelligent reflektierter Film gelungen ...“ Tiroler Tageszeitung
„Einen fesselnd-schlichten Film hat Nina Kusturica jungen Flüchtlingen in Österreich gewidmet. Wärmstens empfohlen.“ derStandard.at
„Der Film zeichnet sich durch einfühlsames Beobachten aus ...“ Kinomo
„Schockierend ist das, was ungesagt bleibt. Wenn die Protagonisten plötzlich mitten im Satz verstummen, wenn die Worte fehlen, um zu beschreiben. Eine Stille, die laut zum Himmel schreit. Die Botschaft des bedrückenden Films ist so einfach wie folgenschwer: Hinter jeder Zahl in der Ausländerstatistik steht ein Mensch, hinter jeder Nummer im System ein persönliches Schicksal.“ Oberösterreichische Nachrichten
„Little Alien besticht durch eine hervorragende Strukturierung, die weitläufige Themenblöcke wie Grenzproblematik, Behördenversagen und Probleme der Asylsuchenden inhaltlich konsequent abdeckt. Ein Film, der sich durch seine intelligente Vorgehensweise und seine berührenden Schicksale positiv heraushebt.“ Allesfilm
***POLITISCHE DISKUSSIONEN*** Begleitend zum Kinostart finden in mehreren Städten Podiumsdiskussionen statt. Wir möchten damit die Hintergründe zu little alien ebenso diskutieren wie die immer strenger werdende Asylgesetzgebung, die Unterbringungspraxis und generell die Situation von MigrantInnen und Flüchtlingen in Österreich und der Europäischen Union. Die Diskussionen finden jeweils nach dem Film statt.
Graz, Donnerstag, 15. Oktober 2009, 19.00 Uhr im Geidorf Kunstkino Thema: Asyl in Österreich –eine europäische Ausnahme? Es diskutieren: Wolfgang Benedek (Jurist/Völkerrechtsexperte, Universität Graz), Otmar Höll (Direktor des ÖIIP – Österr. Institut f. Internationale Politik), Franz Küberl (Präsident der Caritas Österreich), Nina Kusturica (Regisseurin little alien), Moderation: Daniela Ingruber (Kriegsforscherin)
Linz, Mittwoch, 28. Oktober, 19.30 Uhr im Moviemento Thema: Asyl – zwischen Polemik und Würde. Es diskutieren: Sonja Ablinger (Abg.z.NR., SPÖ), Helmut Sax (Ludwig Boltzman Institut für Menschenrechte), Nina Kusturica (Regisseurin little alien), Christian Cakl (SOS-Menschenrechte), Moderation: Corinna Milborn (Journalistin)
Wien, Donnerstag, 29. Oktober, 19.30 Uhr im Filmcasino Thema: Europas grausame Grenzen und österreichisches Asyl. Es diskutieren: Nadja Lorenz (Anwältin), Heinz Fronek (asylkoordination Österreich), Alev Korun (Abg.z.Nr., Grüne), Nina Kusturica (Regisseurin little alien), Moderation: Sibylle Hamann (Journalistin)
Weitere Termine werden Anfang November bekannt gegeben. Kommt und diskutiert mit uns!
***SCHULVORSTELLUNGEN/SPEZIALVERANSTALTUNGEN*** Mit Hilfe dieses Dokumentarfilms lässt sich mit SchülerInnen zum Thema Flucht/Migration, Grenzen, Europäische Union, UNHCR und andere UN-Organisationen, Menschenrechte und Menschenrechtsorganisationen, Rassismus, Gerechtigkeit, Freiheit, Armut, Bedrohungen, Erwachsenwerden, Freundschaft und einiges mehr diskutieren. Unterrichtsfächer, die sich für die Bearbeitung eignen: Religion, Ethik, Deutsch, Geschichte, Sozialkunde, Geographie, Politische Bildung, Bildnerische Erziehung. Die ProtagonistInnen sind als Minderjährige ungefähr im selben Alter wie viele SchülerInnen, sodass sich automatisch eine „Begegnung“ und damit andere Erfahrungen ergeben. Wir organisieren österreichweit eine Schultour, auch außerhalb der fixen Tour-Termine lässt sich little alien als Schulvorstellung oder Spezialvorstellung buchen, anschließend stehen auf Wunsch Teammitglieder und FilmprotagonistInnen für Gespräche zur Verfügung. Ausführliche Schulmaterialen zur interessanten Unterrichtsgestaltung mit Empfehlungen von: BMUKK, UNHCR und der Jugendmedienkommission, sowie weitere Empfehlungen zum Film von: Alamande Belfor, Sabine Derflinger, Bernhard Fleischmann, Barbara Rett, Manuel Rubey, Willi Resetarits und Mirjam Unger sind online abrufbar. Schulvorstellungen finden in Kooperation mit folgenden Organisationen statt: Kulturkontakt Austria, Projekt xChange, Zentrum Polis, Schulkino. www.littlealien.at/downloads04.html
Wir organisieren auch für NGOs Filmvorführungen für eigene Veranstaltungen. Kontakt Schulvorstellungen/Spezialveranstaltungen:
***Premiere WIEN*** Berührende Filmpremiere am 8. Oktober im Gartenbaukino little alien feierte am Donnerstagabend seine Kinostart-Premiere, die unter dem Ehrenschutz des UN-Flüchtlingshochkommissariats UNHCR stattfand. Die Produktionsfirma Mobilefilm, Polyfilm Verleih und der ORF hatten in Kooperation mit dem Partnerschaftsprojekt Connecting People ins Gartenbaukino geladen, wo das Filmteam und die sympathischen jungen Darsteller nach der Filmvorführung mit viel Applaus bedacht wurden. Klaus Hofstätter und Herbert Langthaler von der asylkoordination Österreich stellten das Projekt Connecting People vor, das Patenschaften für unbegleitete minderjährige und junge erwachsene Flüchtlinge vermittelt, die sich alleine, ohne Eltern oder sonstige vertraute erwachsene Bezugspersonen in Österreich aufhalten. Ein Projekt, das in Zeiten einer immer restriktiveren und unmenschlicheren Asylpolitik unverzichtbar ist. Durch den Abend führte Barbara Rett, unter den Gästen waren Max Friedrich (Kinder- und Jugendpsychiater), Miguel Herz-Kestranek (Schauspieler), Manfred Nowak (UN Sonderberichterstatter für Folter), Roland Schönbauer (Geschäftsführender Leiter des UNHCR Büros in Österreich), Mirjam Unger (Hörfunkmoderatorin und Filmregisseurin) oder Volksanwältin Terezija Stoisits und Ex-Sozialminister Erwin Buchinger. Auch einige Nationalratsabgeordnete – alle waren zur Filmpremiere eingeladen worden – hatten den Weg ins Gartenbaukino gefunden: Alexander Van der Bellen, Alev Korun, Judith Schwentner und Wolfgang Zinggl. Auch die Kunst- und Kulturszene war stark vertreten: Regisseur Lukas Stepanik (Gebürtig), Helene Maimann (Historikerin und Filmemacherin), Schauspieler Christoph Dostal (Ich Gelobe, Wie die Tiere), Peter Zawrel (Filmfons Wien) u.v.a. Anschließend gab es im Foyer des Gartenbaukinos noch ein rauschendes Fest: Nach einem bejubelten Live-Konzert des afghanischen Starsängers Dawood Sarkosh sorgten DJ Bernhard Fleischmann, von dem auch die Titelsongs des Films stammen, und SchliwoBeatz by Export Import Tunes für eine volle Tanzfläche.
Sponsoren des Premierenabends: Bionade, Rauco, Kelly's, blumenkraft Medienpartner: derStandard.at
***KINOS*** WIEN – ab 9. Oktober im Kino De France, Village Cinemas GRAZ – ab 9. Oktober im Kino Geidorf Kunstkino, KIZ Royal LINZ – ab 9. Oktober im Kino Moviemento KREMS – am 18.November Filmgalerie Krems
Ab November/Dezember in: BREGENZ Metro Kino KLAGENFURT Volkskino Klagenfurt INNSBRUCK Leo Kino ST PÖLTEN Cinema Paradiso SALZBURG Das Kino
***INFORMATION ZUM FILM*** Eine MOBILEFILM Produktion Kino-Dokumentarfilm/Österreich/2009 94 Min./35mm/1:1, 85/Farbe/Dolby Digital Original Sprachen – Dari, Somali, Deutsch, Englisch, Arabisch, Spanisch, Französisch, Slowakisch Untertitel – Deutsch/Englisch Welturaufführung – 19. März 2009 auf der Diagonale 2009 in Graz Der Film wurde zwischen Sommer 2007 und Herbst 2008 an folgenden Drehorten gedreht: Österreich – Wien, Traiskirchen, Innsbruck Slowakei/Ukraine – Grenze Spanien – Ceuta und Melilla, spanische Exklaven in Nordafrika Marokko – Tanger Griechenland – Mytilini, Patras, Athen
Projektentwicklung mit Unterstützung von: Innovative Film Austria Eurodoc Hergestellt mit Unterstützung von: Österreichisches Filminstitut ORF Film/Fernsehen Abkommen Zukunftsfonds der Republik Österreich Land Niederösterreich Filmfonds Wien
Verleih Österreich – Polyfilm Verleih
Pressebetreuung: apomat* büro für kommunikation Andrea Pollach | Mahnaz Tischeh noPRoblem Public Relations Nikolaus Heinelt